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Landtagskandidat Otto Hertäg nimmt zu landespolitischen Themen Stellung

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Fortsetzung des Berichts in der Stutensee Woche vom 12.08.2010

Landtagskandidat Otto Hertäg ist überzeugt, dass es im März in Baden-Württemberg wieder zu einer Koalition aus CDU und FDP kommen wird. Er ließ sich auch nicht von den ihm entgegengehaltenen Ergebnissen einer von der SPD in Auftrag gegebenen Umfrage beeindrucken, die erstmals im Lande rot-grün vor schwarz-gelb sieht. „Von der Bundespolitik hatten wir in den letzten Monaten Gegenwind, aber die Leistung der Landesregierung kann sich auf allen wichtigen Politikfeldern im bundesweiten und auch im internationalen Vergleich sehen lassen“ erklärte Hertäg.

Nach seiner Auffassung würden sich die Bürgerinnen und Bürger selbst schaden, wenn sie eine solche Regierung abwählen würden. Ein Blick nach Nordrhein-Westfalen genügt, um zu sehen, was von einer rot-grünen Landesregierung, die obendrein von der Linkspartei abhängig ist, zu erwarten wäre: Dort hat die neue Regierung beschlossen, drei Milliarden neue Schulden mehr als die abgewählte CDU/FDP-Regierung zu machen. „Eine solche Politik halte ich für verantwortungslos, weil sie nachfolgende Generationen belastet“, kritisierte Hertäg.

Er zeigte sich sehr zufrieden, dass sich die deutsche Wirtschaft so schnell von der Krise erholt und insbesondere, dass Baden-Württemberg wieder deutlich über dem Bundesdurchschnitt liegt. „Wir sind gut aufgestellt, die Betriebe sind wettbewerbsfähig, bauen Kurzarbeit ab und stellen neu ein. Als Problem zeigt sich zunehmend ein Mangel an Fachkräften, vor allem bei technischen Berufen. Hier muss die Politik stärker als bisher entgegen steuern“, erklärte der Landtagskandidat. Otto Hertäg wolle einen intensiven Wahlkampf führen und mit den Bürgerinnen und Bürgern über ihre Probleme und Vorstellungen diskutieren. Als Schwerpunktthemen seines Wahlkampfes bezeichnete er das Megathema Bildung, das viele Facetten hat, Mittelstand, Arbeitsmarkt, Innovation, Energiepolitik, Ländlicher Raum und Landwirtschaft sowie Verbraucherschutz.

Zweitkandidat Willy Nees aus Eggenstein-Leopoldshafen stellte sich vor. Nees ist 57 Jahre, als Beamter beim Regierungspräsidium für Katastrophenschutz zuständig, ehrenamtlich Feuerwehrkommandant in seinem Heimatort, Gemeinderat, stellvertretender Bürgermeister und Kreisrat. Nees hob besonders hervor, dass Gerechtigkeit in der Gesellschaft ein wichtiges Thema sei. Gerechtigkeit kann jedoch nach seiner Auffassung nicht einfach durch Umverteilung erreicht werden. Erforderlich sei vielmehr eine Politik, die möglichst vielen Menschen die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben – zu dem auch das Arbeitsleben gehört – ermöglicht.