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Drei Abgeordnete sind besser als zwei! Fragen an den Landtagskandidaten Dr. Otto Hertäg

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Frage: Nach jüngsten Umfragen würde in Baden-Württemberg erstmals rot-gün mehr Stimmen halten als CDU und FDP zusammen. Wie sehen Sie die Chancen, dass es wieder zu einer christlich-liberalen Regierung im Land kommt?

 

Otto Hertäg: Die schlechte Stimmung ist vor allem durch die Bundespolitik beeinflusst. Bei der Landtagswahl im März geht es aber um landespolitische Fragen. Da Baden-Württemberg im bundesweiten Leistungsvergleich sehr gut dasteht – auf allen Gebieten – kann ich mir nicht vorstellen, dass die Wählerinnen und Wähler eine so erfolgreiche Regierung abwählen.

 

Frage: Wie schätzen Sie Ihre Chancen ein, in den Landtag gewählt zu werden?

Otto Hertäg: Im Gegensatz zur Bundestagswahl gibt es bei der Landtagswahl keine Zweitstimme. Bei dieser Wahl gibt es auch keine Kandidatenliste. Wer letztendlich in den Landtag einzieht, entscheidet allein der Stimmenanteil der Kandidaten im Wahlkreis. Ich gehe davon aus, dass ich inzwischen einen guten Bekanntheitsgrad habe und dass man mich für vertrauenswürdig hält. Außerdem kann man davon ausgehen, dass die beiden Wahlkreisabgeordneten der großen Parteien sicher wiedergewählt werden. Ein leicht höherer Stimmenanteil für den FDP-Kandidaten Otto Hertäg könnte dazu führen, dass unser Wahlkreis in der nächsten Legislaturperiode mit drei anstatt bisher nur mit zwei Kandidaten vertreten ist. Dadurch würde die Interessenvertretung unserer Region im baden-württembergischen Landtag gestärkt.